Oder auch: wenn man an nichts Böses denkt, kommt der Manager gerennt… oder so ähnlich *grummel*
Gestern bei der Probe steckte Ed kurz den Kopf rein. "Danny - wenn du mal kurz Zeit hast, würde ich gerne etwas mit dir besprechen!"
Zur Erinnerung: Ed ist derjenige unserer Manager, der für die Betreuung unserer Band (und anscheinend insbesondere für meine Betreuung *grummel*) zuständig ist. Und was es bedeutet, wenn er sowas wie "wenn du irgendwann Zeit hast, würde ich gerne mal…" sagt, habe ich auch schon oft genug erwähnt… es bedeutet "beweg deinen A… in mein Büro, aber dalli!".
So haben wir Pause gemacht, und ich bin mit einem etwas mulmigen Gefühl zu ihm hoch getrabt. Und als ich dann gesehen habe, dass er uns zwei Whiskeys ausschenkt, wurde das Gefühl noch schlimmer - das letzte Mal, als er das gemacht hat, war, glaube ich, als er mich dann fragte, ob ich bei der Band einsteigen will.
Wir tranken erst mal, und dann ging es los…
"Danny - wie lange bist du jetzt schon hier?" - "Drei Jahre!" (Das weißt du doch selbst ganz genau!)
"Du lebst gerne hier, nicht wahr?" - "Ja!" (Seit wann interessiert dich das?)
"Mit Chris läuft es gut?" - "Ja, sehr gut!" (Ähem???)
"Ihr habt ja, was ich so mitbekomme, einen großen Freundeskreis, nette Bekannte, unternehmt viel?" - "Ja, das stimmt!" (Mann, was willst du???)
"Und die Arbeit mit der Band macht dir auch Freude? Es war damals die richtige Entscheidung, bei uns einzusteigen, nicht wahr?" - "Ja, ganz sicher!" (Verdammt nochmal, Ed - spuck's endlich aus! Worum geht’s?)
Anscheinend war mein Gesichtsausdruck entsprechend, denn er lachte und meinte: "Danny, du wirst es nie lernen - ein bisschen Smalltalk gehört doch nun mal dazu! Aber ok, wenn dich das nervt, komme ich gleich auf den Punkt. Also: Hast du schon mal über eine Einbürgerung nachgedacht?"
"Zack!!!" ist meine Kinnlade runtergefallen *fg*… ich hab ihn erst mal nur ungläubig angesehen, und alles, was mir dann dazu einfiel, war: "Ich bin Deutscher!".
"Oh ja, Danny… das ist uns allen bestens bekannt, und du lässt auch keine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen. Wir lieben deinen teutonischen Dickschädel, mit dem du so wunderbar gegen die Wand rennen kannst und manchmal sogar damit durchkommst. Du sollst ja auch kein anderer Mensch werden. Also beantworte bitte meine Frage."
Boah, was sollte ich dazu sagen?
"Ed - warum sollte ich das machen?"
"Nun, Danny, es gibt mehrere Gründe. Zuerst mal ganz objektiv gesehen… Du wohnst hier, hast deinen Lebensmittelpunkt hier, dein berufliches Umfeld, bist mit einem Amerikaner liiert, hier absolut integriert und hast wohl auch nicht den Wunsch, dass sich das in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren ändert, richtig? Also - warum solltest du dann nicht auch ein vollwertiger US-Bürger mit allen dazugehörigen Rechten werden? Das ist ein Punkt.
Natürlich hätten auch wir etwas davon… weniger Bürokratie, manches wäre erheblich leichter für uns, wenn du nicht immer als Ausländer gemeldet werden müsstest, z.B. bei Auslandstouren wie kürzlich in Kanada. Und wir planen da im Moment so einiges in dieser Richtung, das nur mal nebenbei.
Außerdem… die Außenwirkung wäre auch nicht zu verachten! Wie es bei euren Fans ankäme, wenn sie lesen, dass du dich hier so wohl fühlst, dass du beschlossen hast, US-Bürger zu werden, brauche ich dir nicht zu sagen, oder? Und - last not least - was denkst du, wie Chris es aufnehmen würde? Du sagst ja mit dieser Aktion aus, dass du dauerhaft hier leben möchtest. Nun - ein schöneres Statement für eure gemeinsame Zukunft kannst du ihm doch gar nicht geben!"
Oh je… ja, das stimmt alles, ist richtig, logisch, durchdacht. Aber ich - ein Ami?
"Ed - soweit ich weiß, könnte ich das doch sowieso erst nach fünf Jahren Aufenthalt beantragen?" - "Ja, Danny, es sind normalerweise fünf Jahre, das ist richtig. Die Frist verkürzt sich für Leute, die mit einem US-Bürger verheiratet sind, auf drei Jahre. Und kürzlich habe ich mit einem zuständigen Beamten geredet, den kenne ich von früher… der meinte, es ließe sich vielleicht damit argumentieren, dass du deinen Partner bisher ja nicht heiraten konntest, da dein Heimatstaat Tennessee keine gleichgeschlechtliche Ehe ermöglicht. Es ist Auslegungssache und letztlich eine Frage des guten Willens - aber schließlich ist nicht ganz Amerika schwulenfeindlich, auch wenn du das vielleicht so empfindest. Und nach allem, was man so hört, sind Einbürgerungsanträge im Moment sehr willkommen - natürlich nur von Leuten, die dem Land auch etwas nützen." Aha - und dazu zähle ich also???
Schließlich meinte er mit einem Grinsen: "Danny, ich habe gar nicht erwartet, dass du dich sofort entscheidest - lass es dir aber bitte in den nächsten Tagen mal durch den Kopf gehen, ok? Bei dem Gespräch kürzlich ging es natürlich nur um die Frist für die Beantragung. Das Interview und die Tests müsstest du, wenn du dich dafür entscheidest, durchlaufen wie jeder andere Antragsteller auch. Aber das ist keine große Sache, und wir würden dir auch vorher ein paar Hilfestellungen geben. Was die dort fragen und testen, machst du mit links, schließlich lebst du ja hier und kennst dich aus. Also - denk bitte mal in Ruhe darüber nach, ja?"
Ende des Gesprächs.
Und ich sitze jetzt hier… und denke nach… und weiß im Grunde doch schon die Antwort… *seufz*.
Stöckchen - geklaut bei
Shadowfax:
Wenn ich also nicht ich wäre…
wäre ich:
ein Monat: November
ein Wochentag: Samstag
eine Tageszeit: Nacht
ein Planet: Erde (die ist ganz ok ;-) )
ein Meerestier: Delphin
eine Richtung: Westen
eine Zahl: 666 (buuuhhh! *grusel*)
ein Kleidungsstück: Lederjacke
eine Kosmetik: Seidenglanz-Haarspülung
eine Blume oder Pflanze: Orchidee
eine Flüssigkeit: Wasser
ein Baum: Birke
ein Vogel: Rotkehlchen
ein Möbelstück: Bett
ein Wetter: Nebel
ein mythisches Wesen: Zentaur
ein Tier: Schaf :-)
eine Farbe: blau/schwarz
ein Element: Wasser
ein Auto: BMW
ein Lied: Sonata Arctica - Full Moon
ein Film: Lord of the Rings
eine Filmfigur: Legolas (*grins*)
eine Serie: Queer as Folk
eine Stimmung: glücklich
ein Körperteil: Sch *hust*… ulter (hehehehe :-)))
ein Gegenstand: Glas
ein Wort: Glück
ein Körpergefühl: entspannt
ein Knabbergeback: Chips
eine Sportart: Fußball
eine Droge: Allollooool :-)
ein Getränk: Whiskey
eine Eissorte: Stracciatella
ein Märchen: Hans im Glück
ein Spielzeug: Teddy
ein Land: Neuseeland
Das ist gar nicht so einfach - probiert es mal aus! :-)
Nächste Woche ist Valentinstag, und ich überlege schon die ganze Zeit, was ich Chris schenken soll. Es soll nur eine Kleinigkeit sein, aber halt eine schöne.
Letztes Jahr hatte ich ja dieses Akt- (oder eher Nackt-)foto von mir als
Puzzle. Davon war er hellauf begeistert - er hat es tatsächlich in unserem Schlafzimmer aufgehängt *räusper*.
Als ich kürzlich mit Jana telefoniert habe und wir auch auf dieses Thema kamen, schlug sie sofort vor: "Na - schenk ihm halt wieder ein Puzzle!" - "Nee, zweimal dasselbe ist doch blöd!". Aber sie meinte dann, es müsse ja dieses Mal kein Bild von mir sein. "Danny, wie wär's denn mit einem Foto von Marc (seinem Patenkind)?"
Eine Großaufnahme von Marc als Puzzle? Als ich länger darüber nachgedacht habe, fand ich die Idee eigentlich ganz gut… Chris hängt an Marc, er ist so stolz, Pate zu sein und würde den Kleinen ja gerne viel öfter sehen. Und so habe ich von dem Bild, das mir Jana geschickt hat (echt ein total süßes Bild von dem Kleinen!), ein Puzzle machen lassen.
Ich bin mal auf das Gesicht vom Indianer gespannt - der vermutet alles Mögliche, wenn er sein Geschenk aufmacht und die Puzzleteile sieht, aber das nicht *gg*!
Ben hat den Job *freu*!
Das Gespäch mit der Hausverwaltung gestern ist sehr gut gelaufen. Und vorhin kam dann sogar noch ein Anruf der Firma - offenbar hat Ben sich so gut "verkaufen" können, dass sie ihn doch lieber in die Kundenberatung und -betreuung nehmen wollen. Das heißt, er wird sich um die Leute, die eine Wohnung mieten wollen, kümmern… ihre Finanzen prüfen, bei der Einrichtung beraten, Umzüge und ähnliches organisieren, natürlich auch mal etwas unangenehmere Gespräche führen müssen, wenn es irgendwo nicht so läuft. So wie Marvin - der langhaarige Kerl, der hier bei uns für die Wohnungen (und den Hausfrieden *räusper*) zuständig ist.
Ben freut sich gerade ein Loch in den Bauch. Und heute Abend wird gefeiert! :-)
Geklaut bei der
Frau Argh:
Teste deine Persönlichkeit!
Mein Ergebnis:
Fürsorglicher Realist (FR)
Der fürsorgliche Realist ist ein beliebter Mensch voller Energie. Er ist zuverlässig, gut organisiert und hilfsbereit. Traditionelle Werte sind ihm wichtig, auch die Gründung einer Familie spielt für ihn eine zentrale Rolle. Der fürsorgliche Realist verfügt über eine ausgeprägte soziale Ader. Stets hat er ein offenes Ohr für die Sorgen und Probleme der anderen und scheut keine Mühe, wenn man ihn um Hilfe bittet. Einfühlsam und mit viel Verständnis erspürt er, was andere Menschen brauchen. Der fürsorgliche Realist ist immer bereit, die Stärken seines Gegenübers wertzuschätzen und dessen Schwächen zu entschuldigen. Von allen Persönlichkeitstypen ist dieser der geselligste. Gesellschaftliche Kontakte sind sehr wichtig für ihn.
Mit Konflikten und Kritik kann der fürsorgliche Realist schlecht umgehen - Harmonie ist sein Lebenselixier. Anerkennung und Wertschätzung sind sehr wichtig für diesen Typus. Abgrenzung dagegen ist nicht unbedingt seine Stärke. In Arbeit und Partnerschaft ist er loyal, engagiert und immer da, wenn man ihn braucht. Freundschaften schließt er aufgrund seiner offenen, herzlichen Art schnell und hat einen großen Bekanntenkreis. In der Liebe ist er treu und aufmerksam und umsorgt seinen Partner mit viel Fantasie und Sensibilität. Seine Gefühle zeigt der fürsorgliche Realist offen und ehrlich. Geht eine Beziehung in die Brüche, neigt er dazu, die Schuld bei sich zu suchen. Daher fällt es ihm sehr schwer, eine Partnerschaft zu beenden, selbst wenn diese schon längst nicht mehr seinen Bedürfnissen entspricht.
Der fürsorgliche Realist ist eher konservativ. Er hat ein festes inneres Werte- und Regelsystem, das sich an den herrschenden Traditionen orientiert. Klare, strukturierte Umfelder und Arbeitsabläufe bevorzugt er; zu viel Wechsel und Unruhe sind ihm eher unangenehm. Seine Stärken sind eher Sorgfalt und Zuverlässigkeit, weniger Flexibilität und Spontaneität. Neuem gegenüber ist der fürsorgliche Realist nur bedingt aufgeschlossen. Sucht man aber jemanden, der eine Aufgabe verlässlich und genau erledigt, ist er der Richtige.
Folgende Adjektive passen zu deinem Typ: extrovertiert, praktisch, gefühlsbetont, planend, emotional, energiegeladen, traditionsbewusst, loyal, hilfsbereit, hingebungsvoll, zuverlässig, fürsorglich, sachlich, gründlich, organisiert, warmherzig, offen, freundlich, kontaktfreudig, gesellig, zuvorkommend, aufopfernd, mitfühlend, organisiert, sozial, empfindlich, herzlich, anspruchsvoll.
Ben hat heute ein Gespräch mit unserer Hausverwaltung, vielleicht ergibt sich da etwas.
Sie suchen tatsächlich im Moment jemanden - allerdings nicht als Immobilienmakler, sondern mehr für Abrechnungen und sowas. Aber egal, zumindest hätte er dann wieder einen festen Job und ein geregeltes Einkommen.
Wir drücken ihm die Daumen!
Für unsere Vierer-WG beginnt die letzte Woche. Am kommenden Wochenende werden Eric und Ben wieder in ihre eigene Wohnung ziehen.
Shane und Candace haben inzwischen ein Haus gekauft - übrigens ganz in der Nähe von dem Haus, wo Eve und Rob wohnen. Einige ihrer Möbel sind bereits dort, der Rest wird im Laufe der kommenden Woche gebracht, so dass die beiden dann ihr neues Heim beziehen - und Ben und Eric wieder zurück in ihre eigene Wohnung können.
Eigentlich schade… es hat wirklich Spaß gemacht mit den beiden, und wir sind uns keinen Moment auf die Nerven gegangen. Klar wird es auch schön sein, wenn wir wieder alles für uns haben - aber ein bisschen leid tut es mir trotzdem *smile*.
Und gerade, als ich diesen Gedanken hatte, meinte Eric: "Ach - ich werde das hier echt vermissen! Morgens schnell noch den Tisch decken und Kaffee kochen, bevor wir aus dem Haus gehen… und am Wochenende gemeinsam frühstücken… haben wir euch eigentlich sehr genervt?" *gg* Nee, haben sie absolut nicht!
Ben hat leider bisher noch keine neue Arbeit gefunden - er jobbt, um wenigstens ein bisschen Geld dazu zu verdienen, räumt irgendwo Regale ein und aus, fährt stundenweise Taxi und sowas. Besser als nichts, aber natürlich keine Lösung auf Dauer. Aber es ist im Moment echt schwer, hier Arbeit zu finden - vor allem als arbeitsloser Vermögensberater *seufz*. Chris meint, er solle doch mal mit unserer Hausverwaltung sprechen - vielleicht haben die etwas für ihn. Im Immobiliengeschäft kennt er sich ja ganz gut aus. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Ein schönes Wochenende euch allen!
Wer? Wer schon? Chris! Oder eigentlich sind sie beide richtige Kindsköpfe - Gerry auch *grummel*.
Jetzt ist der Indianer schon seit zwei Wochen ständig damit beschäftigt, gemeinsam mit Gerry die "Krankheitssongs" (so nenne ich sie) zu überarbeiten. Und sie scheinen eine Menge Spaß dabei zu haben, obwohl das Material ja eigentlich ziemlich "düster" ist.
Aber sobald ich auch nur in die Nähe komme, hören sie auf und sind ruhig. Nein - ich "darf" das nicht hören… noch nicht. Erst, wenn es ganz fertig ist. Ist ihr Projekt, nicht meines!
Blödmänner - alle beide! Ich will es ja gar nicht hören! So - das habt ihr jetzt davon! ;-)