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Sonntag, 21. Juni 2009

Soooo typisch!

Typisch! Typisch Mann! Typisch Vic! *grins*

Gestern waren er und Liv gemeinsam mit Mytch und Mila bei unserem Gig. War richtig schön, wir hatten uns ja jetzt doch schon eine Weile nicht mehr gesehen.

Liv sieht man ihre Schwangerschaft bereits gut an *smile*… das Babybäuchlein ist nicht zu übersehen. Sie ist glücklich und freut sich auf das Baby, das merkt man ganz deutlich.

Und Vic? Der hat die Paradeglucke gegeben *gg*. Sowas Liebes und Besorgtes, das war kaum auszuhalten *hust*! "Darling, warte, ich hole dir gleich mal einen Stuhl… du kannst nicht den ganzen Abend stehen, das wäre nicht gut… ja, etwas zu trinken hole ich dir auch gleich, ich frage mal, ob sie einen frisch gepressten Saft hier haben… Liv, du sagst mir aber sofort Bescheid, wenn dir schlecht wird, versprochen?" usw usw. Nicht zu fassen - zuerst haut er ab, wenn er hört, dass er Papa wird, und jetzt würde er Liv am liebsten in Watte packen!

Auf meine Frage, ob er immer so ist, kam von Liv nur ein bedeutungsvolles Grinsen und Kopfnicken zurück…

Ja ja, so sind sie... die harten Kerle! ;-)

Donnerstag, 18. Juni 2009

Nachtrag zu Ethan und den anderen Kids

Es klingt hier jetzt gerade so, als würden Chrissy und ich uns nur noch mit Ethan beschäftigen, und die anderen aus der Gruppe wären uns egal. Das ist aber nicht so.

Die Gruppe hat sich ein bisschen aufgeteilt. Unser Drummer und unser Bassist haben auch jeweils engeren Kontakt zu einem der Jungs aufgebaut - das hat sich dadurch ergeben, dass die beiden auch Gitarre spielen bzw. drummen lernen. Und Eve hat die zwei elfjährigen Mädels im Schlepptau *lach*… die sind begeistert, wenn sie Justin bespaßen dürfen, Eve nimmt sie deshalb öfter zum Spazierengehen mit oder auf den Spielplatz.

Die übrigens Kids aus der Gruppe sind mehr so die Mitläufer *g*… ohne ihre Anführer sind sie gleich um vieles ruhiger und harmloser, treiben keinen Unfug und lassen sich auch gerne mal in die Aktivitäten im Heim integrieren.

Nächste Woche kommen sie wieder alle zusammen zu uns ins Studio, darauf freuen sie sich alle schon. Und wir auch! :-)

Einladung - wenn's denn sein muss… ;-)

Beim CMA kam das Gespräch irgendwie auch auf unsere Kids - und Elly war hellauf begeistert über unsere Bemühungen insbesondere um Ethan. Und selbstverständlich kam deshalb auch sofort das Angebot: "Bringt ihn doch mal mit, wenn wir das nächste Mal ein Barbecue machen! Das gefällt ihm bestimmt, und mit Colin und Kevin hat er ja auch Gesellschaft in seinem Alter."

Auf meine - vorsichtige! - Antwort, dass Ethan aber ein etwas anderes Kaliber als Ellys liebe und gut erzogene Söhne und vielleicht nicht so ganz die richtige Gesellschaft für die beiden sei, schüttelte sie nur den Kopf. "Glaub mir, Danny, ich habe schon eine Vorstellung davon, was das für ein Junge ist. Aber gerade deshalb braucht er doch Umgang mit normalen Kids. Unsere zwei kommen schon klar, mach dir da keine Gedanken - unterbuttern lassen die sich so schnell nicht!" Gut, umso besser *freu*…

So haben wir (das heißt, hat Chris!) Ethan angerufen und gefragt, ob er Lust hat, am Wochenende mitzukommen zu Elly und Ken. Antwort (wie sollte es auch anders sein?): "Nee, lass mal. Keine Lust!" - "Hey, es ist aber immer schön dort und lustig!" "Und was soll ich dort? Ich kenne die doch gar nicht." - "Klar, Mann… und wenn du lieber mit deinem Arsch im Heim sitzen bleibst, lernst du sie auch nicht kennen! Sie sind sehr nett, haben ein großes Grundstück, einen tollen großen Hund und zwei Jungs in deinem Alter. Was soll daran denn schon verkehrt sein? Na komm - ich hätte dich gerne dabei!"

Als Antwort hat der Kleine dann erst mal das Thema gewechselt und irgendwas von der Schule erzählt… *smile*. Und plötzlich kam dann: "Ok, Chris - ich hab es mir überlegt… wenn ihr unbedingt wollt, fahre ich halt mit zu diesen Leuten. Ist schon ok. Kommt ihr mich dann abholen?" ;-)

Ich kann mich gut in ihn reinversetzen...

Montag, 15. Juni 2009

Ich hab den Brief geöffnet…

…und es wird jetzt ernst mit meiner Einbürgerung! *bibber*

Ich bin tatsächlich mit meiner dreijährigen Aufenthaltsdauer zu dem Interview (so nennt sich dieser "Eignungstest") zugelassen worden - da hat Eds Mittelsmann gute Arbeit geleistet. Der Termin ist übernächste Woche, und das Gespräch findet, wie bereits erwähnt, in Texas statt. Die dortige Behörde ist in punkto Einbürgerungsanträge für Tennessee zuständig - warum auch nicht, liegt ja gerade um die Ecke *fg*!

Sowohl Ed als auch Eric haben mir Fragebögen zur Vorbereitung gebracht, die ich durcharbeiten soll… das meiste darin ist in meinen Augen absoluter Schwachsinn! Oder nein, Schwachsinn ist es nicht… aber offenbar für Schwachsinnige gemacht (Wie heißen die beiden großen Parteien des Landes? Welches sind die Farben der US-Flagge? Wie heißt die Flagge? usw...). Diese Fragen hätte ich auch, als ich noch in Deutschland lebte, beantworten können - jeder, der mal ab und zu eine Zeitung in die Hand nimmt, könnte das. Ok, ein bisschen Wissen zur Geschichte und zur amerikanischen Gesetzgebung kommt noch dazu, aber das meiste ergibt sich von selbst, wenn man eine Weile hier gelebt hat.

Darüber hinaus gibt mir Ed jetzt ständig neue Tipps und Verhaltensregeln… ;-)

"Danny - du solltest diesen besonderen Anlass auch kleidungsmäßig ein wenig würdigen. Anzug und Krawatte müssen nicht sein, aber Hemd und Sakko wären nicht verkehrt. Geht das?" - "Ja, klar, ok!" (Auf diese Idee wäre ich auch von allein gekommen!)

"Danny, ich nehme ja an, dass Chris dich nach Texas begleitet? Pass mal auf - dann solltet ihr etwas ausmachen, wo ihr euch nach dem Interview wieder trefft. Eine Coffeebar oder ein Pub - oder auch im Hotel. Aber zu dem Termin solltest du allein gehen. Nicht zu zweit, und Chris wartet draußen vor der Tür, während du reingerufen wirst, ok? (?????)

"Noch was… Danny, sei so offen und natürlich wie möglich! Du bist absolut ok, so wie du bist. Versuch bloß nicht, den Leuten dort etwas vorzumachen… das sind alles gute Psychologen, die merken sofort, wenn ihnen jemand Schwachsinn verkaufen will. Also immer ehrlich und aufrichtig antworten, ja?" (*stöhn*)

"Ach ja, und ehe ich es vergesse… du bist zwar dort nicht bei der Army, aber die Umgangsformen sind ähnlich. Das heißt, die korrekte Anrede, wenn du auf eine Frage antwortest, ist "Sir" oder "Sirs". Und sollte eine Frau dabei sein - was uns der Himmel ersparen möge! - so lautet die Anrede "Ma'am". Du musst das natürlich nicht wissen, aber es käme schon ganz gut rüber... wenn du verstehst, was ich meine." - "Ja, das tue ich - SIR!" :-P

Seine letzte Bemerkung hat mich dann aber doch neugierig gemacht, und so hab ich gefragt: "Ed - warum soll uns der Himmel eine Frau als zuständige Person ersparen?" - "Nun ja… nach dem, was ich in Erfahrung gebracht habe, gibt es dort nur eine Frau, die über Einbürgerungen entscheidet - und die ist knallhart. Die kriegst du hoffentlich nicht, vielleicht hat sie ja dann gerade Urlaub!"

Ich werde schon ganz nervös… Auf welchem Schiff kamen die Pilgerväter? Welcher Präsident befreite die Sklaven? Wann war die Unabhängigkeitserklärung? *grübel*

Ich geh mal noch ne Runde lernen… *seufz*

Samstag, 13. Juni 2009

Ein ungeöffneter Brief

… liegt schon seit gestern hier *seufz*. Er ist von der Einbürgerungsbehörde, oh je - und ich habe mich bis jetzt noch nicht getraut, ihn zu öffnen und zu gucken, was sie schreiben *seufz*.

Warum? Hm… wie soll ich das erklären? Weil ich weiß, dass der Inhalt, egal wie er ist, mich gefühlsmäßig treffen und berühren wird.

Wenn es eine Ablehnung meines Antrags ist, werde ich mich ärgern und mir irgendwo auch wie ein Depp vorkommen, denn meine Begründung für die Verkürzung der vorgeschriebenen Aufenthaltsdauer war ja schon etwas "eigenartig". (Anmerkung: normalerweise sind fünf Jahre Aufenthalt hier Bedingung für eine Einbürgerung, für Eheleute sind es aber nur drei, und ich habe argumentiert, dass ich den Status "verheiratet" ja schon lange hätte, wenn das hier in Tennessee für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften möglich wäre - da das aber nicht der Fall sei, sollen sie mich bitte einem Verheirateten gleich behandeln. Ed hat das ausgebrütet, er meinte, das ginge so durch *hust*.)

Und wenn in dem Brief steht, dass sie meinen Antrag annehmen, kommen vielleicht Anforderungen und Vorgaben auf mich zu, von denen ich im Moment noch gar keine Ahnung habe. Vielleicht muss ich vorab irgendwelche Seminare besuchen oder einen Sprachkurs machen - ich weiß ja nicht, wie bürokratisch sie hier sind. Ed sagt nein, er denke das nicht… aber wer weiß?

Ich bin gerade ein ziemlicher Feigling. Chrissy hat mich schon deswegen ausgelacht und mir den Brief ständig hinterher getragen. Aber vorhin hat er mich dann auch in den Arm genommen und gefragt: "Meinst du nicht, dass du einfach Angst davor hast, zu lesen, dass sie deinen Antrag annehmen - und du dann also nicht mehr lange Deutscher bist, sondern Amerikaner wirst? Denkst du, dass es vielleicht doch die falsche Entscheidung war?"

Nein, Chrissy - es war die richtige Entscheidung, da bin ich mir sicher! Aber die Antwort wird mich entweder enttäuscht (Ablehnung) oder nervös (Annahme) machen… und irgendwie habe ich auf beides keine Lust…

Donnerstag, 11. Juni 2009

CMA-Festival!!!

Am Wochenende haben wir dieses Mal frei.

In Nashville herrscht nämlich - alle Jahre wieder! - gerade der Ausnahmezustand: Hier ist an diesem Wochenende das CMA (Country Music Association Awards)-Festival! *grusel*

Dieses Country-Festival, ich habe ja schon öfter davon erzählt… da ist ganz Downtown Nashville ein einziges riesiges Volksfest. Wir sind zwar alle keine echten Country-Fans, aber wir werden trotzdem morgen nach der Probe alle zusammen hingehen und einen trinken *gg*.

Und am Samstag sind wir auch dort - mit Ben, Eric sowie Caro und ihren Kindern. Sean, Caros Ehemann, ist ja Moderator bei einem Radiosender, er moderiert dort mehrere Countrysendungen, und der Sender ist natürlich auch hier vor Ort und hat, glaube ich, sogar eine eigene Bühne.

Und Ken, Ellys Man, tritt auch mit seinen Cowboys am Samstag dort auf - also werden wir mal gucken gehen *lach*.

Erinnert sich eigentlich noch jemand daran, wie ich dort bei diesem Festival zum ersten Mal Alex wieder gesehen habe? Wie lange ist das her - 3 Jahre? Die beiden (Bran und Alex) werden übrigens auch da sein - und bei uns übernachten (wie immer *fg*).

Und jetzt muss ich gleich los… wir sind im Studio, Interview und Fotosession mit den Jungmetallern. Ich "muss" dorthin, und Chris begleitet mich freundlicherweise *gg* (pssstt: er ist eigentlich nur neugierig… er will ja immer alles mitkriegen ;-) )

Euch allen ein schönes Wochenende!

Dienstag, 9. Juni 2009

nochmal Ethan

Gestern hat sich gerade die Gelegenheit ergeben, als wir kurz in dem Heim der Kiddies vorbeifuhren, um noch etwas mit den Betreuern zu besprechen. Ethan kam, begrüßte uns, wir haben uns ein bisschen unterhalten… und dann gab ihm Chris ein Zettelchen mit seiner Nummer und meinte dazu, wenn Ethan mal quatschen wolle oder ein Problem habe, könne er ihn immer anrufen *smile*. Hat er schön rübergebracht, mein Großer!

Typisch für Ethan war seine Reaktion - eher genervt und gelangweilt als erfreut und mit einem etwas abweisenden "danke, aber das brauche ich ganz bestimmt nicht. Ich habe keine Probleme!" War ja klar! ;-)

Ja… ungefähr zwei Stunden hat es dann doch auch tatsächlich gedauert, bevor er Chris das erste Mal anrief *grins*. Das klang dann so: "Hi Chris!" - "Oh, hi Ethan! Na, alles klar?" "Ja sicher. Ähem ja… ich wollte nur mal sehen, ob die Nummer stimmt und du auch wirklich immer dran gehst." *gg* Und Chris: "Nein, nicht immer, das weißt du ja - bei der Probe oder auf der Bühne zum Beispiel haben wir die Handys aus. Aber ich sehe ja dann später, dass du angerufen hast und rufe zurück. Ist das ok?" - "Ja klar… dann mal bis später. Und sag Danny auch einen Gruß!"

Ich bin mir sicher, dass es eine gute Idee war! ;-)

Sonntag, 7. Juni 2009

Überlegungen…

Ich denke über Ethan nach. Und je mehr ich an ihn denke, desto mehr muss ich auch daran denken, wie ich in seinem Alter war… und an Jochen - einen Mann, der mein Leben ebenfalls sehr beeinflusst hat, und ohne den ich heute wohl nicht hier wäre.

Ich habe Jochen mit 14 kennengelernt, er war damals 42… und ich habe ihm auf Anhieb vertraut, keine Ahnung wieso. Ich habe ihm erzählt, was bei mir daheim so abgeht, und er gab mir damals seine Telefonnummer und meinte, wir seien ja jetzt Freunde, und ich könne jederzeit anrufen oder vorbeikommen, wenn etwas wäre. Nein, er wollte nichts von mir… nur helfen! Später bin ich ganz zu ihm gezogen, er hat mir ein Zimmer in seinem Haus eingerichtet und mich auch bei der Gründung meiner ersten Band finanziell unterstützt.

So weit will ich es bei Ethan zwar nicht treiben *gg*… aber zu wissen, da ist jemand, den er anrufen und zu dem er gehen und reden kann, wäre wichtig für ihn, denke ich.

Ich habe darüber mit Chris gesprochen, er hat sofort verstanden, was ich meine. "Du willst dem Kleinen also deine Nummer geben? Oder denkst du, ich soll das tun?" - "Du solltest es tun… dich akzeptiert er am meisten von uns!" "Ok, mache ich bei nächster Gelegenheit! Du hast Recht… es ist eine gute Idee."

Mal sehen…

Samstag, 6. Juni 2009

Besuch bei unseren Kids

Gestern haben wir wie geplant unsere Kids in ihrem Musikunterricht besucht.

Naja… so richtig gut gelaufen ist es, ehrlich gesagt, nicht. Klar, sie haben sich riesig über unseren Besuch gefreut, waren dann aber total durchgedreht, haben nur noch Mist gemacht und sich vor den anderen aufgespielt, was sie da für "tolle" Leute kennen. Der Musikunterricht war damit natürlich gelaufen und der Musiklehrer sauer *seufz*. Ich kann sie ja verstehen - in der Musikgruppe sind auch andere Kids (aus besseren Verhältnissen, ordentlichen Familien), und unsere Kiddies konnten jetzt auch mal mit etwas angeben. Aber bevor wir sie nochmal im Unterricht besuchen, werden wir erst mal ein ernstes Gespräch mit ihnen führen müssen *seufz*.

Ethan, unser "Sonnenschein" war übrigens bemerkenswert. Zwischen zwei Jungs (beide keins von "unseren" Kids) war ein Gerangel entstanden, und der ein Junge sagte dabei zu einem anderen "du blöder Schwuler". Ja, das wird auch hier öfter als Schimpfwort benutzt, in der Regel von pubertierenden Jungs, genau wie in Deutschland. Und Ethan ging da sofort auf den Jungen los, hat ihr kräftig geschubst, so dass er hingefallen ist, und hat richtig wütend gesagt: "Verdammt, wag es ja nicht, sowas nochmal zu sagen! Oder hast du ein Problem mit Schwulen?" Dafür, dass er selbst uns vor kurzem auch noch so angemacht hat, ist das jetzt eine Drehung um 180 Grad!

Hinterher hat er dann zu uns gemeint, er würde ja schließlich nicht einfach so zusehen, wenn uns jemand beleidigt *smile*.

Ich habe mich eine Weile mit dem Betreuer über Ethan unterhalten *seufz*… es ist mal wieder die klassische "Karriere". Unehelich geboren, Mutter damals gerade volljährig. Sie lebte noch eine Weile mit dem Vater zusammen, aber der hat sie und den Kleinen verprügelt, und irgendwann trennte sie sich von ihm und gab Ethan in ein Heim, weil sie nicht wusste, was sie sonst mit ihm machen sollte. Er war einige Zeit im Heim, dann lernte die Mutter jemanden kennen, heiratete und nahm Ethan wieder zu sich. Ihr Ehemann hat den Jungen sexuell belästigt… nicht vergewaltigt, aber angefasst, genötigt und so. Ethan hat sich irgendwann einem Lehrer anvertraut, der schaltete sofort die Jugendbehörde ein (das geht hier schnell) - und Ethans Mutter ergriff (im Beisein des Jungen!) Partei für ihren Mann und behauptete, Ethan sei vermutlich nur eifersüchtig und überhaupt ein verlogenes und wertloses Kind.

Die Leute vom Jugendamt haben jedoch dem Jungen geglaubt, ihn von der Familie weggenommen und erneut in ein Heim gesteckt. Sie haben es gut gemeint und wohl auch das Richtige getan - aber Ethan erschien es wohl wie eine Bestrafung. Er musste weg ins Heim, der Stiefvater dagegen wurde nicht bestraft und konnte genauso weiterleben wie bisher. Und seine Mutter hatte ihn "verraten" und nicht zu ihm gehalten. Sein Vertrauen in andere Menschen war dahin, er war fortan ein Einzelkämpfer. Und er wurde ein guter Kämpfer - leider.

Ich möchte ihm so gerne helfen, da wieder rauszukommen… :-(

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